DR. MED. MICHAEL BUOB

Chefarzt Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) Klinikum Ludwigsburg

Arzt für Kinder- und Jugendmedizin und Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Erlachhofstraße 10 in 71640 Ludwigsburg

Telefon: 07141/1294627 oder 0179/6947151

eMail:dr_buob@yahoo.com

Internet: http://www.buob.de

April 2014

vielen Dank für Ihr Interesse an einer Vorstellung bzw. mehr Information über die chefärztliche manualmedizinische Spezialambulanz. Ich führe seit über 20 Jahren vor allem entwicklungsneurologische Untersuchungen und Behandlungen bei Kindern und Jugendlichen (schwerpunktmäßig Säuglinge) unter manualmedizinischen Gesichtspunkten vor allem als Einzeltherapie oder begrenzt im Intervall (meist zwei- bis achtwöchentlich) durch.

Sie können mit Ihrem gesetzlich versicherten Kind/Jugendlichen gerne in die chefärztliche Privatambulanz kommen. Ich werde eine Untersuchung bzw. evt. notwendige manualmedizinische Behandlung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) im Rahmen einer Privatliquidation (Selbstzahler) abrechnen. Eine vertragsärztliche Tätigkeit in diesem Fachbereich ist nicht vorhanden bzw. wird in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen abgelehnt. Die Kostenerstattung bei privat versicherten Patienten wird weiterhin in der Regel ohne größere Probleme über die jeweilige Krankenversicherung (GOÄ) vonstatten gehen.

Bitte bringen Sie, falls vorhanden, das Vorsorgeheft mit. Lassen Sie mir vor dem Vorstellungstermin evt. ärztliche Untersuchungsbefunde zukommen. Bitte seien Sie pünktlich.

Sollten Sie sich über andere Entwicklungsstörungen bei Ihrem Kind Sorge machen können Sie sich nach Absprache mit Ihrem betreuenden Kinderarzt gerne im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) Ludwigsburg einen Termin geben lassen (Tel.: 07141-9968101 und im Internet unter: http://www.klinikum-ludwigsburg.de/de/kliniken-zentren/zentren/sozialpaediatrisches-zentrum/leistungsspektrum/zugangsweg-zum-spz-ludwigsburg).

Für weitere Fragen oder detaillierte Information können Sie sich gerne an mich wenden. In der Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit verbleibe ich mit freundlichen Grüßen Ihr

Dr. Michael Buob -Chirotherapie-



Lagebeschreibung: So kommen Sie zu uns:

mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mit der Buslinie 422 - Haltestelle: „Friedhof“

Parkplätze: Im Parkhaus des Klinikums rechts von der Ausfahrt sind drei kostenpflichtige Parkplätze für das Sozialpädiatrische Zentrum reserviert; vor dem Sozialpädiatrischen Zentrum gibt es zwei Parkplätze für Behinderte.

Das Gebäude (Erlachhofstraße 10) befindet sich auf dem Gelände des Klinikums an der Ecke Harteneckstraße (gegenüber dem Blumengeschäft Kocher). Der Haupteingang befindet sich an einem kleinen Fußweg an der der Straße abgewandten Seite. Bitte nehmen Sie im Wartezimmer im ersten Stock zum vereinbarten Termin Platz. Ich hole Sie dort ab.











DR. MED. MICHAEL BUOB

Chefarzt Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ); Klinikum Ludwigsburg

Arzt für Kinder- und Jugendmedizin und Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Erlachhofstraße 10 in 71640 Ludwigsburg

Telefon: 07141/1294627 oder 0179/6947151; eMail:dr_buob@yahoo.com; Internet: http://www.buob.de

Information zum Konzept: Manuelle Medizin
(synergetische Reflextherapie)

Schwerpunkt meiner Bemühungen ist die Behandlung von bewegungsgestörten Kindern (Erwachsene) mit zentralen Bewegungsstörungen, Schräglagen-syndromen besonders im Säuglingsalter (Schiefhals), bestimmten Muskel- und Bindegewebserkrankungen, Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen und bestimmte Schmerzzustände (Neuro-Orthopädische Krankheiten). Neben den bisher bereits anerkannten und durchgeführten Therapieformen wie krankengymnastische Übungsbehandlungen auf neurophysiologischer Grundlage nach Vojta oder Bobath, Ergotherapie, Physiotherapie, neuroreflektorisch wirkende dynamische Fußorthesen -einlagen nach Nancy Hylton usw. wende ich vor allem bei entsprechender Indikation Behandlungen unter manualmedizinischen Gesichtspunkten an. Das Behandlungskonzept kann je nach Indikation unter anderem die Atlastherapie, osteopathische Techniken, myofasziale Lösetechniken, Elemente der Cranio-Sacralen Therapie und Akupunktur umfassen. Bei oben beschriebenen Störungen finden sich teilweise massive Funktionsstörungen aus manualmedizinischer Sicht, meist im Bereich der gesamten Wirbelsäule, insbesondere auch im Bereich der Kopfgelenke, welche für die kinesiologische Entwicklung des Kindes von herausragender Bedeutung sind. Bei sehr vielen neurologischen und vererbten Erkrankungen usw. besteht ein Mischbild aus unbeeinflußbarem Anteil und therapierbarem Anteil. Bei diesen Erkrankungen ist die Behandlung in keinem Falle heilend, da das Grundleiden selbst in der Regel nicht beeinflußt werden kann. Die Behandlung zielt in diesen Fällen auf die Therapie der begleitenden Funktionsstörungen.

Manualmedizinisch werden besonders durch bestimmte kindgerechte Techniken mit den Händen (Osteopathische Techniken, Chirotherapie, Chiropraktik, Mobilisationen, mobilisierende Impulstechniken, Manipulationen, myofasziale Lösungstechniken, Metamermassage usw.) oben beschriebene Funktionsstörungen an der Wirbelsäule und Extremitäten behandelt. Meist gehen Schmerzen am Bewegungssystem mit Verspannungen bestimmter Muskeln und Störung der Gelenkmechanik der Wirbelsäule und Gliedmaßen einher. Wenn nun durch geeignete Behandlungstechniken wie z. B. Manuelle Medizin, Akupunktur und andere reflektorische Behandlungsmethoden, welche absolut schmerzfrei sind (synergetische Reflextherapie), diese Funktionsstörungen von Muskeln, Gewebe und Gelenken gelindert oder behoben werden, hat das positive Auswirkungen auf den Schmerz. Die synergetische Reflextherapie umfasst somit bekannte uralte und moderne reflextherapeutische Konzepte. Es besteht somit sekundär die Chance auf neue Bewegungsmöglichkeiten und verbesserte Wahrnehmungsfähigkeiten aller Sinnesorgane eines Kindes. Ziel der Behandlung ist es weiterhin, die im Gehirn und Rückenmark gespeicherten „falschen“ Bewegungsprogramme des Kindes der Normalität näher zu bringen. Da diese „falschen“ Programme meist leider schon mehr oder weniger dauerhaft bei bewegungsgestörten Kindern gespeichert sind ist in der Regel eine ambulante Intensivtherapie über 2-4 Wochen notwendig. Die Behandlungsdauer richtet sich u.a. nach dem Ausmaß und der Beeinflussbarkeit der vorhandenen Funktionsstörungen. Sollte eine positive Beeinflussung nach einer solchen Intensivbehandlung erreicht worden sein wird meist eine Wiederholung der Behandlung je nach Befund in ca. 1/2-1 Jahr empfohlen. In der Zwischenzeit lernt der Körper die verbesserten Bewegungsmöglichkeiten in den Alltag umzusetzen.

In einigen speziellen Fällen ist eine Intervalltherapie unter manualmedizinischen Gesichtspunkten im Abstand von 4-8 Wochen indiziert. Der Manualtherapie selbst kommt dabei vor allem der Stellenwert als begleitenden, niederfrequenten, dann aber kontinuierlichen Behandlungsmaßnahme zu, in dem Sinne, dass beispielsweise durch bestimmte Lösetechniken das Fenster für die krankengymnastischen Übungsbehandlungen geöffnet wird, die dann effizienter betrieben werden kann.

Kopfgelenksassoziierte Säuglingsasymmetrien (sogenanntes KISS-Syndrom) werden am besten zwischen dem 3. und 5. Lebensmonat manualmedizinisch (vor allem mit der Atlastherapie) behandelt. Meist reicht zu einer deutlichen Befundverbesserung oder gar vollständigen Rückbildung der Asymmetrie eine ein- bis zweimalige Behandlung im Abstand von 3-8 Wochen. Im Laufe der Behandlung oder teilweise erst nach 1-3 Monaten stellen sich dann die Verbesserungen wie oben beschrieben ein.

Die Manuelle Medizin ist unserer Meinung nach bei den schweren neurologischen Erkrankungen wie sie die infantile Zerebralparese darstellt als ergänzende Therapieform anzusehen, vor allem in Zusammenarbeit mit krankengymnastischen Behandlungen. Mit Hilfe der Manuellen Medizin können einige Rehabilitationsmaßnahmen verkürzt, eingespart oder überflüssig gemacht werden. Weiterhin kann eine anstehende notwendige stationäre Rehabilitationsmaßnahme mit Operationen wie z.B. bei einer drohenden Hüftluxation, Spitzfuß oder eine Hilfsmittelversorgung zumindest hinausgezögert werden oder lässt sie in geringerem Umfang notwendig erscheinen. Vorbeschriebenes Konzept ist also als ergänzende Maßnahme zur Sicherung des Heilerfolges zu verstehen Sie lässt damit jedem Kind auch die Chance zuteil werden in seinem künftigen Leben einen höheren Grad an Selbstständigkeit zu erreichen um damit sein Leben unabhängiger zu gestalten. Ein spezielles Röntgenbild der Wirbelsäule kann vor den manualmedizinischen Impulstechniken an der Wirbelsäule notwendig sein.

Um ggf. Missverständnissen vorzubeugen bitte ich Sie bei Bedarf immer um ein Gespräch mit mir persönlich. Ich bin sicher, dass diese somit in beiderseitigem Interesse aus dem Weg geräumt werden können. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrem Kind ein gutes Gelingen der Behandlung und gute Zusammenarbeit.

Dr. med. M. Buob

Chirotherapie

(Mitglied in der Ärztegesellschaft für Atlastherapie und Manuelle Kinderbehandlung e. V.)







Atlastherapie nach ARLEN - ein neurophysiologisches Konzept



...zur Beeinflussung von neuromotorischen Störungen unterschiedlicher Ursache sowie Schmerzzuständen des Bewegungssystems.
Ein neuartiges Behandlungsverfahren mit Wirkung auf das Gleichgewichtssystem, den Muskeltonus, die Eigenwahrnehmung, das Schmerzempfinden, auf vegetative Funktionen... und nebenbei auch zur Beseitigung sogenannter "Blockierungen".

Was bedeutet das: Atlastherapie?



Atlas heißt in der griechischen Sage der Titan, der das Himmelsgewölbe trägt, - im medizinischen Sprachgebrauch wird der erste Halswirbelkörper Atlas genannt: er trägt den Kopf und hat nach oben Gelenkkontakt mit der Schädelbasis, nach unten mit dem Axis, dem zweiten Halswirbelkörper. Mit diesen Nachbarn ist er durch Kapseln, Bänder und ein ganz spezielles, sehr wichtiges Muskelsystem verbunden.

Bei der Atlastherapie wird der Atlas selbst allerdings gar nicht behandelt: Vielmehr ist er der Hebel, mit dem Einfluss genommen wird auf die Kapseln und besonders auf jenes spezielle Muskelsystem, das Hinterhaupt, Atlas und 2. Halswirbelkörper (Axis) miteinander verbindet und das von außen nicht unmittelbar erreicht werden kann.

In diesen Muskeln aber sind sog. Fühler angesiedelt, auch Rezeptoren oder Sensoren genannt, welche u. a. die Stellung des Körpers im Raum und den Spannungszustand des Muskel- und Sehnensystems registrieren. Diese Rezeptoren korrespondieren mit dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr und haben direkte Verbindungen zu bestimmten Hirnzentren, in denen die Raumorientierung geplant wird mit Einfluss auf die Grob – und Feinmotorik, somit auch die Steuerung der Muskeln für Haltung und Bewegung. Ebenso haben sie direkten Kontakt zu Hirnzonen, in denen Schmerzsignale aus dem Bewegungssystem verarbeitet werden.

Diese Rezeptoren stellen also ein Wahrnehmungsorgan dar, das Informationen zum Gehirn sendet, wo sie zu entsprechenden Reaktionen verarbeitet werden.

Bei krankhaften Zuständen werden "falsche" Informationen weitergegeben, wie zum Beispiel bei Bewegungsstörungen; oder es werden Signale weitergeleitet, die einen Störprozess signalisieren, wie das bei Schmerzzuständen der Fall ist.

Die Atlastherapie ist eine Möglichkeit, eine fehlerhafte Informationsverarbeitung zu korrigieren und den krankhaften Zustand zu bessern oder zu beheben.

Wie wird die Atlastherapie durchgeführt ?



Die Behandlungsmethode

Das Prinzip: Über den Seitenfortsatz des Atlas übt der Therapeut mit seiner Mittelfingerkuppe einen blitzschnellen Impuls auf die mit Wahrnehmungssensoren besetzten Strukturen des Kopf-Halsüberganges aus, und zwar in einer speziellen Richtung und mit genau dosierter Kraft. Dadurch kommt es zu einem ultrakurzen Dehnreiz auf diese Nackenrezeptoren, wodurch sofort ein anderes Wahrnehmungs-muster oder "Informations-Bild" entstehen kann.

Dieser atlastherapeutische Impuls ist keineswegs beliebig. Vielmehr müssen Impulsrichtung und –stärke sowie Impulshäufigkeit für jeden Patienten individuell ermittelt werden. Hierin liegt eine der besonderen Schwierigkeiten des so simpel anmutenden Verfahrens! Zudem muss die Wirkung des therapeutischen Eingriffes mittels eines indikationsabhängigen komplexen Untersuchungsrasters vor und nach jedem Impuls geprüft und kontrolliert werden.

Was unterscheidet die Atlastherapie von der herkömmlichen Chirotherapie?

Sehr viel! So ist die Atlastherapie keine Manipulation im Sinne des chirotherapeutischen Handgriffes. Es wird nicht geknackt, schon gar nicht irgendwas "eingerenkt" oder reponiert.

Vor allem aber: Im Gegensatz zur Chirotherapie und besonders zur Chiropraktik gibt es bei der Atlastherapie keine behandlungstypischen Risiken, da die technische Durchführung des Impulses streng aus der Neutralstellung erfolgt, das heißt: Ohne Zug, ohne Drehung des Kopfes und ohne Rück- oder Vorneige der Halswirbelsäule.

Eine Verletzung der Halswirbelsäulen-Arterie, wie sie bei chiropraktischen Behandlungen vorkam, ist bei kunstgerechter Durchführung der Atlastherapie nicht vorstellbar und wurde auch noch nie beschrieben. Mögliche seltene Nebenwirkungen können beispielsweise passagerer Blutdruckabfall, Schwindel, Unwohlsein und Kopfschmerzen sein. Aus rechtlichen Gründen weisen wir aber ausdrücklich darauf hin, dass die Atlastherapie nach Arlen keine orthopädische oder manualmedizinische Regelbehandlung und keine typische schulmedizinische Behandlung ist. Es existieren eine Reihe schulmedizinischer Alternativen zur Atlastherapie nach Arlen wie z. B. die Physiotherapie. Die Atlastherapie nach ARLEN ist ein ärztlicher Heileingriff im Sinne des Gesetzes und wird daher ausschließlich an approbierte Ärzte weitergegeben. Krankengymnasten, Heilpraktiker oder andere medizinische Hilfsberufe werden in dieser Methode nicht ausgebildet. Zuständig für die Ausbildung ist die Ärztegesellschaft für Manuelle Kinderbehandlung und Atlastherapie e.V. (ÄMKA); Ausbildungsstätten sind Isny/Allgäu und Hannover.



Dr. med. M. Buob

Chirotherapie

(Mitglied in der Ärztegesellschaft für Atlastherapie und Manuelle Kinderbehandlung e. V.)


Dr. med. erworben in Deutschland.

Aufsichtsbehörden:
Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 32,
70597 Stuttgart
baek-nordwuerttemberg@dgn.de
Kassenärztliche Vereinigung Nord-Württemberg, Albstadtweg 11, 70567 Stuttgart,
http://www.kvnw.de

Berufsordnung:
Landesärztekammer Baden-Württemberg, Jahnstr. 40,
70597 Stuttgart,
Tel: +49-7 11-76 98 90

Notfall:

In dringenden Fällen wenden Sie sich ggf. an Ihren Hausarzt/Kinderarzt

In lebensbedrohlichen Notfällen an die Rettungsleitstelle Ludwigsburg; Telefon 07141 - 192 22