DR. MED. MICHAEL BUOB

Chefarzt Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ); Klinikum Ludwigsburg

Arzt für Kinder- und Jugendmedizin und Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Erlachhofstraße 10 in 71640 Ludwigsburg

Telefon: 07141/1294627 oder 0179/6947151; eMail:dr_buob@yahoo.com; Internet: http://www.buob.de

März 2011

vielen Dank für Ihr Interesse an einer Vorstellung bzw. mehr Information über die chefärztliche manualmedizinische Spezialambulanz.

Ich führe ich seit über 15 Jahren vor allem entwicklungsneurologische Untersuchungen und Behandlungen bei Kindern und Jugendlichen (schwerpunktmäßig Säuglinge) unter manualmedizinischen Gesichtspunkten vor allem als Einzeltherapie oder begrenzt im Intervall (meist zwei- bis achtwöchentlich) durch.

Sie können mit Ihrem gesetzlich versicherten Kind/Jugendlichen gerne in die chefärztliche Privatambulanz kommen. Ich werde eine Untersuchung bzw. evt. notwendige manualmedizinische Behandlung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) im Rahmen einer Privatliquidation (Selbstzahler) abrechnen. Eine vertragsärztliche Tätigkeit in diesem Fachbereich ist nicht vorhanden bzw. wird in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen abgelehnt. Die Kostenerstattung bei privat versicherten Patienten wird weiterhin in der Regel ohne größere Probleme über die jeweilige Krankenversicherung (GOÄ) vonstatten gehen.

Bitte bringen Sie, falls vorhanden, das Vorsorgeheft mit. Lassen Sie mir bitte vor dem Vorstellungstermin evt. ärztliche Untersuchungsbefunde zukommen. Bitte seien Sie pünktlich. Für weitere Fragen oder detaillierte Information können Sie sich gerne an mich wenden. In der Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen Ihr

Dr. Michael Buob- Chirotherapie

Lagebeschreibung: So kommen Sie zu uns:

mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mit der Buslinie 422 - Haltestelle: „Friedhof“

Parkplätze: Im Parkhaus des Klinikums rechts von der Ausfahrt sind drei kostenpflichtige Parkplätze für das Sozialpädiatrische Zentrum reserviert; vor dem Sozialpädiatrischen Zentrum gibt es zwei Parkplätze für Behinderte.

Das Gebäude (Erlachhofstraße 10) befindet sich auf dem Gelände des Klinikums an der Ecke Harteneckstraße (gegenüber dem Blumengeschäft Kocher). Der Haupteingang befindet sich an einem kleinen Fußweg an der der Straße abgewandten Seite. Bitte nehmen Sie im Wartezimmer im ersten Stock zum vereinbarten Termin Platz. Ich hole Sie dort ab.


 




DR. MED. MICHAEL BUOB

Chefarzt Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ); Klinikum Ludwigsburg

Arzt für Kinder- und Jugendmedizin und Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Erlachhofstraße 10 in 71640 Ludwigsburg

Telefon: 07141/1294627 oder 0179/6947151; eMail:dr_buob@yahoo.com; Internet: http://www.buob.de

Information zum Konzept: Manuelle Medizin
(synergetische Reflextherapie)

Schwerpunkt meiner Bemühungen ist die Behandlung von bewegungsgestörten Kindern (Erwachsene) mit zentralen Bewegungsstörungen, Schräglagen-syndromen besonders im Säuglingsalter (Schiefhals), bestimmten Muskel- und Bindegewebserkrankungen, Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen und bestimmte Schmerzzustände (Neuro-Orthopädische Krankheiten). Neben den bisher bereits anerkannten und durchgeführten Therapieformen wie krankengymnastische Übungsbehandlungen auf neurophysiologischer Grundlage nach Vojta oder Bobath, Ergotherapie, Physiotherapie, neuroreflektorisch wirkende dynamische Fußorthesen -einlagen nach Nancy Hylton usw. wende ich vor allem bei entsprechender Indikation Behandlungen unter manualmedizinischen Gesichtspunkten an. Das Behandlungskonzept kann je nach Indikation unter anderem die Atlastherapie nach Dr. Arlen, osteopathische Techniken, myofasziale Lösetechniken, Elemente der Cranio-Sacralen Therapie und Akupunktur umfassen. Bei oben beschriebenen Störungen finden sich teilweise massive Funktionsstörungen aus manualmedizinischer Sicht, meist im Bereich der gesamten Wirbelsäule, insbesondere auch im Bereich der Kopfgelenke, welche für die kinesiologische Entwicklung des Kindes von herausragender Bedeutung sind. Bei sehr vielen neurologischen und vererbten Erkrankungen usw. besteht ein Mischbild aus unbeeinflußbarem Anteil und therapierbarem Anteil. Bei diesen Erkrankungen ist die Behandlung in keinem Falle heilend, da das Grundleiden selbst in der Regel nicht beeinflußt werden kann. Die Behandlung zielt in diesen Fällen auf die Therapie der begleitenden Funktionsstörungen.

Manualmedizinisch werden besonders durch bestimmte kindgerechte Techniken mit den Händen (Osteopathische Techniken, Chirotherapie, Chiropraktik, Mobilisationen, mobilisierende Impulstechniken, Manipulationen, myofasziale Lösungstechniken, Metamermassage usw.) oben beschriebene Funktionsstörungen an der Wirbelsäule und Extremitäten behandelt. Meist gehen Schmerzen am Bewegungssystem mit Verspannungen bestimmter Muskeln und Störung der Gelenkmechanik der Wirbelsäule und Gliedmaßen einher. Wenn nun durch geeignete Behandlungstechniken wie z. B. Manuelle Medizin, Akupunktur und andere reflektorische Behandlungsmethoden, welche absolut schmerzfrei sind (synergetische Reflextherapie), diese Funktionsstörungen von Muskeln, Gewebe und Gelenken gelindert oder behoben werden, hat das positive Auswirkungen auf den Schmerz. Die synergetische Reflextherapie umfasst somit bekannte uralte und moderne reflextherapeutische Konzepte. Es besteht somit sekundär die Chance auf neue Bewegungsmöglichkeiten und verbesserte Wahrnehmungsfähigkeiten aller Sinnesorgane eines Kindes. Ziel der Behandlung ist es weiterhin, die im Gehirn und Rückenmark gespeicherten „falschen“ Bewegungsprogramme des Kindes der Normalität näher zu bringen. Da diese „falschen“ Programme meist leider schon mehr oder weniger dauerhaft bei bewegungsgestörten Kindern gespeichert sind ist in der Regel eine ambulante Intensivtherapie über 2-4 Wochen notwendig. Die Behandlungsdauer richtet sich u.a. nach dem Ausmaß und der Beeinflussbarkeit der vorhandenen Funktionsstörungen. Sollte eine positive Beeinflussung nach einer solchen Intensivbehandlung erreicht worden sein wird meist eine Wiederholung der Behandlung je nach Befund in ca. 1/2-1 Jahr empfohlen. In der Zwischenzeit lernt der Körper die verbesserten Bewegungsmöglichkeiten in den Alltag umzusetzen.

In einigen speziellen Fällen ist eine Intervalltherapie unter manualmedizinischen Gesichtspunkten im Abstand von 4-8 Wochen indiziert. Der Manualtherapie selbst kommt dabei vor allem der Stellenwert als begleitenden, niederfrequenten, dann aber kontinuierlichen Behandlungsmaßnahme zu, in dem Sinne, dass beispielsweise durch bestimmte Lösetechniken das Fenster für die krankengymnastischen Übungsbehandlungen geöffnet wird, die dann effizienter betrieben werden kann.

Kopfgelenksassoziierte Säuglingsasymmetrien (sogenanntes KISS-Syndrom) werden am besten zwischen dem 3. und 5. Lebensmonat manualmedizinisch (vor allem mit der Atlastherapie nach Dr. Arlen) behandelt. Meist reicht zu einer deutlichen Befundverbesserung oder gar vollständigen Rückbildung der Asymmetrie eine ein- bis zweimalige Behandlung im Abstand von 3-8 Wochen. Im Laufe der Behandlung oder teilweise erst nach 1-3 Monaten stellen sich dann die Verbesserungen wie oben beschrieben ein.

Die Manuelle Medizin ist unserer Meinung nach bei den schweren neurologischen Erkrankungen wie sie die infantile Zerebralparese darstellt als ergänzende Therapieform anzusehen, vor allem in Zusammenarbeit mit krankengymnastischen Behandlungen. Mit Hilfe der Manuellen Medizin können einige Rehabilitationsmaßnahmen verkürzt, eingespart oder überflüssig gemacht werden. Weiterhin kann eine anstehende notwendige stationäre Rehabilitationsmaßnahme mit Operationen wie z.B. bei einer drohenden Hüftluxation, Spitzfuß oder eine Hilfsmittelversorgung zumindest hinausgezögert werden oder lässt sie in geringerem Umfang notwendig erscheinen. Vorbeschriebenes Konzept ist also als ergänzende Maßnahme zur Sicherung des Heilerfolges zu verstehen Sie lässt damit jedem Kind auch die Chance zuteil werden in seinem künftigen Leben einen höheren Grad an Selbstständigkeit zu erreichen um damit sein Leben unabhängiger zu gestalten. Ein spezielles Röntgenbild der Wirbelsäule kann vor den manualmedizinischen Impulstechniken an der Wirbelsäule notwendig sein.

Um ggf. Missverständnissen vorzubeugen bitte ich Sie bei Bedarf immer um ein Gespräch mit mir persönlich. Ich bin sicher, dass diese somit in beiderseitigem Interesse aus dem Weg geräumt werden können. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrem Kind ein gutes Gelingen der Behandlung und gute Zusammenarbeit.

 

 



Information für Patienten/Eltern zur Atlastherapie nach Arlen

Die Atlastherapie nach Arlen ist ein neuartiges Konzept, das sich in Durchführung, Zielsetzung und Resultat grundlegend von der herkömmlichen Chirotherapie unterscheidet: Die Atlastherapie wirkt vor allem auf die Steuerung des unwillkürlichen Nervensystems (Vegetativum), das Gleichgewichtssystem, die allgemeine Muskelspannung und die Eigenwahrnehmung des Körpers. Zwar lassen sich mit Atlastherapie auch sog. Blockierungen der Gelenke beseitigen, doch ist dies eher ein erwünschter Nebeneffekt.

Wie ist das zu erklären?
Genau genommen muss es eigentlich „Therapie mit dem Atlas" heißen, da der Atlas selbst gar nicht behandelt wird. Der Atlas - so heißt der erste Halswirbel - ist gelenkig mit der Schädelbasis verbunden. Muskeln und Bindegewebe um den Atlas sind außerordentlich dicht mit Nerven versorgt. Diese Nerven registrieren und steuern mit ihren Fühlern die Stellung des Körpers im Raum und helfen mit, den Spannungszustand des gesamten Muskel- und Sehnensystems des Menschen zu kontrollieren. Sie haben direkte Verbindungen zum Gleichgewichtsorgan und zu bestimmten Hirnzentren, in denen die Grob- und Feinmotorik geplant wird. Sie sind mittelbar auch an der Verarbeitung von Schmerzsignalen beteiligt.

Die Muskeln und Sehnen im oberen Nacken sind mit ihren Nerven also ein Sinnesorgan, das Informationen an das Gehirn sendet, wo sie zu entsprechenden Reaktionen verarbeitet werden. Bei krankhaften Zuständen - wie zum Beispiel bei Verspannungen und Bewegungsstörungen- werden „falsche" Informationen weitergegeben. Gleiches gilt auch für Störsignale bei der Erarbeitung des Gleichgewichtes, der Regulierung der Durchblutung - besonders des Gehirns - und bei Schmerzzuständen. Mit der Atlastherapie gelingt es nun, diese fehlerhafte lnformationsverarbeitung der Normalität näher zu bringen und so den krankhaften Zustand zu bessern oder zu beheben.

In der praktischen Durchführung sieht das so aus: auf das dreidimensional angeordnete Muskelsystem mit den erwähnten Nerven wird in einer speziellen Richtung und mit genau dosierter Kraft ein blitzschneller Impuls über den Seitenfortsatz des Atlas ausgeübt. Dadurch kommt es zu einem ultrakurzen Reiz auf diese Nackennerven, wodurch sofort ein anderes Wahrnehmungsmuster oder Informationsbild" im Gehirn entsteht.

Dieser Impuls, der vom Arzt mit dem Mittelfinger gesetzt wird, ist keineswegs beliebig, vielmehr müssen Impulsrichtung und -stärke, sowie Impulshäufigkeit für jeden Patienten individuell ermittelt werden! Die Bestimmung der Impulsrichtung gelingt zweifelsfrei nur mit einem Röntgenbild. Hierin liegt eine der besonderen Schwierigkeiten des so simpel anmutenden Verfahrens. Vor und nach jedem Impuls muss der Arzt die Wirkung auf den Spannungszustand der Muskeln und der Haut überprüfen.

Aus diesem Grund ist eine spezielle Ausbildung in der Atlastherapie nach ARLEN erforderlich. Für diese Ausbildung werden nur Ärzte zugelassen, die eine abgeschlossene Chirotherapieausbildung vorweisen können. Für die Behandlung bewegungsgestörter Säuglinge und Kinder wird eine weitere Ausbildung verlangt. Dafür ist das Atlastherapiezertifikat Voraussetzung. Beide Ausbildungsgänge schließen mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung ab.

Im Gegensatz zur klassischen Chirotherapie gibt es bei der Atlastherapie keine behandlungstypischen Risiken, da die technische Durchführung ohne Zug, Drehung oder Rückneige der Halswirbelsäule erfolgt. Eine Verletzung der Halswirbelsäulenarterie ist bei kunstgerechter Durchführung nicht vorstellbar und wurde auch noch nie beschrieben. Die Atlastherapie ist die schonendste aller manualmedizinischen Techniken.

Nach bisherigen Erfahrungen kann die Atlastherapie teilweise allein oder in Kombination mit anderen Behandlungstechniken bei folgenden Indikationen eingesetzt werden:
- Muskelbalancestörungen bei allen alten oder chronischen Schmerzen am Bewegungssystem (Kopfschmerzen, Wirbelsäule, Arme und Beine, auch bei entzündlich rheumatischen Krankheiten und Zoster)
- Muskelbalancestörungen bei Lähmungen aller Art, auch bei Muskelschwund, anderen neurologischen Erkrankungen, nach Geburtsschäden, Unfällen, Operationen und Schlaganfällen
- Tonusasymmetrien der Säuglinge
- Sensomotorische Störungen der Kinder
- Bestimmte Formen von Gleichgewichtsstörungen, Schwindelgefühlen und Stirnstörungen, der Fehlsteuerung der Blutgefäße und der Bronchien, der Fehlsteuerung der Kiefergelenke

Dr. med. M. Buob

Chirotherapie

(Mitglied in der Ärztegesellschaft für Atlastherapie und Manuelle Kinderbehandlung e. V.)


Dr. med. erworben in Deutschland.

Aufsichtsbehörden:
Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 32,
70597 Stuttgart
baek-nordwuerttemberg@dgn.de
Kassenärztliche Vereinigung Nord-Württemberg, Albstadtweg 11, 70567 Stuttgart,
http://www.kvnw.de

Berufsordnung:
Landesärztekammer Baden-Württemberg, Jahnstr. 40,
70597 Stuttgart,
Tel: +49-7 11-76 98 90

 Notfall:

In dringenden Fällen wenden Sie sich ggf. an Ihren Hausarzt/Kinderarzt

In lebensbedrohlichen Notfällen an die Rettungsleitstelle Ludwigsburg; Telefon 07141 - 192 22